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Suchen Sie nach einer effektiven Methode, um mit neuen Kunden in Kontakt zu kommen? Fragen Sie sich, wie Sie diese Personen davon überzeugen können, Ihre Produkte zu kaufen? In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Facebook Ads und Email Marketing erfolgreich miteinander kombinieren, um mehr Kunden online zu finden.

 

Warum Sie Facebook Ads UND Email Marketing brauchen

Vor einigen Jahren galt Email Marketing noch als der heilige Gral des Online Marketings. Unzählige selbsternannte Experten verbreiteten das Gerücht, Sie müssten nur eine möglichst große Liste mit tausenden Email-Adressen kaufen, an jeden eine dubiose Nachricht senden und auf den Geldeingang warten. Diesem Beispiel folgen leider noch immer viele Unternehmer. Anstatt der erhofften Aufträge flattern jedoch zahlreiche Abmahnungen und hohe Rechnungen ins Postfach.

Wer hingegen mit seinem Email-Marketing nachhaltige Erfolge verzeichnen will, sollte sich auf einen langen Lernprozess einstellen. Heute reicht es längst nicht mehr aus, Interessenten eine einzige Werbemail zu schicken. Stattdessen müssen Sie eine Beziehung zu den Lesern aufbauen, deren Vertrauen gewinnen und sie von Ihrer Kompetenz überzeugen. Dieser Vorgang erstreckt sich im Schnitt über sieben bis acht Berührungspunkte. Oft handelt es sich dabei um nützliche Blogartikel mit weiterführenden Informationen, kostenfrei zur Verfügung gestellte Tools oder Hilfsmittel, Pressemitteilungen, Werbeanzeigen und verlockende Angebote.

 

Was ist die effektivste Methode im Online Marketing?

Quelle: Ascend2 (Digital Marketing Plan Survey)

 

Einen ähnlichen Ansatz verfolgen wir auch im Social Media Marketing. Während schlechte Unternehmensprofile einem digitalen Bestellkatalog ähneln, erhalten Interessenten auf gut gepflegten Social Media Auftritten viele nützliche Informationen über die Arbeitsweise, Mitarbeiter, Geschichte und Philosophie eines Anbieters. Im Fokus steht dabei, eine Beziehung zu den Nutzern aufzubauen und ihnen zu helfen, eine fundierte Entscheidung zu treffen. Aufgrund dieser verwandten Arbeitsweise finden Sie im Netz viele Artikel und Studien zum Thema „Email Marketing versus Social Media Marketing“ wie zum Beispiel die letzte  .

Im ewigen Streit, welcher der beiden Ansätze die besseren Ergebnisse verspricht, vergessen viele Marketer, dass Facebook Ads und Email Marketing auch ausgezeichnet zusammenarbeiten können. Deshalb kombinieren schlaue Unternehmer die Vorteile beider Methoden und hängen ihre Konkurrenten selbst mit einem kleineren Marketingbudget spielend einfach ab.

Legen wir mal die Karten auf den Tisch – die Resultate von gutem Email Marketing sind direkt von der Anzahl an Leads abhängig, die sich in Ihren Newsletter eingetragen haben. Selbst die besten Mails können nichts verkaufen, wenn sie niemand liest. Aus diesem Grund beginnt jede professionelle Email Marketing Kampagne mit der Erstellung einer überzeugenden Landingpage, auf der die Nutzer den Newsletter abonnieren können. Anschließend wird möglichst viel Traffic auf diese Seite gelenkt, um die Verteilerliste auszubauen. Als aufmerksamer Leser unseres Blogs haben Sie sicher schon bemerkt, dass es genau diese Aufgabe ist, in der Facebook Ads ihr wahres Potential entfalten.

Social Media Marketing ist ideal dafür geeignet, um neue Kontakte zu knüpfen, eine gesunde Kundenbeziehung aufzubauen und bei Bedarf viel Traffic auf eine Landingpage zu leiten. Gleichzeitig ist der Newsletter ein effektives Mittel, um Nutzern sämtliche Ihrer Social Media Accounts vorzustellen. Dadurch trägt sich ein über preiswerte Facebook Ads erhaltener Lead häufig erst in Ihren Mailverteiler und folgt Ihnen danach sowohl auf Twitter, Snapchat, Instagram als auch XING und LinkedIn. Beide Methoden harmonieren perfekt miteinander und können sich auf diese Weise gegenseitig unterstützen.

 

Wie entwickle ich eine Kampagne, die Facebook Ads und Email Marketing verbindet?

Ebenso wie jede andere Werbekampagne sollte auch die Verknüpfung von Facebook Ads und Email Marketing detailliert geplant und gut vorbereitet werden. Beginnen Sie mit der Entwicklung einer Landingpage, die Interessenten von Ihrem Newsletter überzeugt. Anschließend können Sie mithilfe von Facebook Ads ausreichend Traffic auf Ihre Website lenken, um eine vorzeigbare Email Liste aufzubauen. Schließlich benötigen Sie aber ebenfalls eine ausgereifte Lead Nurturing Kampagne, um die Leads zum Kauf Ihrer Produkte oder zur Buchung Ihrer Dienstleistungen zu bewegen.

 

Die gesamte Kampagne umfasst also die folgenden drei einfachen Schritte:

  1. Entwickeln Sie eine überzeugende Landingpage
  2. Lenken Sie mithilfe von Facebook Ads Traffic auf Ihre Landingpage
  3. Überzeugen Sie die Abonnenten Ihres Newsletters von Ihrem Angebot

 

Worauf muss ich beim Design und der Entwicklung meiner Landingpage achten?

Den meisten Unternehmen mit eigener Inhouse Marketing Abteilung und einem Team aus erfahrenen Webentwicklern bereitet dieser Schritt keine Probleme. Für einen Einzelunternehmer, einen Freiberufler und kleine Startups stellt er jedoch eine große Herausforderung dar. In der Praxis ist die Entwicklung einer Landingpage mit hoher Conversionrate aber einfacher, als viele glauben. Für den Anfang genügt es, wenn Sie sich lediglich an die folgenden Design-Grundsätze halten.

 

Arbeiten Sie mit minimaler Ablenkung

Der Zweck einer Landingpage besteht einzig und allein darin, den Nutzer zu einer gewünschten Handlung zu bewegen. Aus diesem Grund sollten Sie sämtliche Elemente vermeiden, die ihn von diesem Ziel ablenken können. Dazu gehören unter anderem aufwändige Animationen, leuchtende Slider, eine komplizierte Navigation oder überraschende Popup Fenster. Im Idealfall sollte es sich für den Nutzer völlig natürlich anfühlen, dem Verlauf der Landingpage zu folgen und die gewünschten Daten einzugeben. Verzichten Sie daher ebenfalls darauf, unnötige Informationen abzufragen, die den User zum Zweifeln bringen könnten. In diesem Schritt wollen Sie schließlich lediglich seine Email Adresse und die Anmeldung für den Newsletter erhalten.

 

Nutzen Sie EIN grafisches Element, um das Interesse der Nutzer zu wecken

Der Verzicht auf ablenkende Faktoren bedeutet aber nicht, dass Ihre Landingpage nach einem entflohenen Versuchsobjekt aus den 90ern aussehen soll. Die Nutzer von heute brauchen visuelle Reize, um sich auf den Inhalt einer Website konzentrieren zu können. Um dennoch den ersten Designgrundsatz zu beachten, arbeiten Sie lediglich mit einem einzigen Element, das Sie ins Zentrum der Landingpage rücken. Dabei kann es sich entweder um ein ansprechendes Hintergrundbild, eine Infografik, ein Produktfoto oder ein erklärendes Video handeln.

 

Bieten Sie den Nutzern einen nachvollziehbaren Mehrwert

Jeder Besucher Ihrer Landingpage stellt sich eine zentrale Frage: Was bringt mir dieser Newsletter?

Wenn Sie diese Frage zufriedenstellend beantworten können, meldet er sich für Ihren Verteiler an. Bleiben jedoch Fragen offen oder zweifelt der User am Mehrwert Ihrer Mails, verlässt er Ihre Seite wieder. Deshalb besteht Ihre wichtigste Aufgabe darin, dem Besucher ein gutes Qualitätsversprechen zu geben. Nutzen Sie am besten die folgenden Tipps, um Ihr Versprechen noch überzeugender zu gestalten:

 

  • Vermeiden Sie unkonkrete Angaben: Phrasen mit großem Interpretationsspielraum säen eher Zweifel statt Vertrauen aufzubauen. Argumentieren Sie deshalb anstelle von „Tipps, um Ihre Umsätze zu steigern“ lieber mit „Tipps, um Ihre Umsätze um mehr als 2.000 € im Monat zu erhöhen“.
  • Benutzen Sie häufig genutzte Redewendungen: Im Marketing gilt, dass Vertrautheit mehr erreicht als Individualität. Deshalb überzeugen Sie mit „stärkt Ihre Gesundheit“ deutlich mehr Menschen als mit „verbessert Ihre Immunkräfte“.
  • Bauen Sie negative Superlative mit ein: In der Regel sind Mindestangaben leichter vorstellbar als Maximalangaben. Deshalb entscheiden sich viele Nutzer lieber für das Produkt mit dem „niedrigsten Preis“ als für das mit dem „besten Preis-Leistungs-Verhältnis“.

 

Der Mobile-First-Grundsatz

Letztlich sollten Sie niemals aus den Augen verlieren, dass Sie eine Landingpage für Nutzer erstellen, die Sie durch Facebook Ads erreichen werden. Aktuell greifen mehr als 75 Prozent aller Nutzer mit dem Smartphone oder einem Tablet auf Facebook zu. Deshalb muss Ihre Landingpage für die Darstellung auf mobilen Endgeräten optimiert werden. Dieses Kriterium spielt nicht nur im Social Media Advertising eine zentrale Rolle, sondern wird auch für die Suchmaschinenoptimierung immer wichtiger. Somit tun Sie gleichzeitig Ihrer SEO etwas Gutes!

 

Wie erstelle ich Facebook Ads für meine Landingpage richtig?

Um Ihre Landingpage mithilfe von Facebook Ads effektiv zu bewerben, sollten Sie sich intensiv mit den vielfältigen Zielgruppeneinstellungen, Anzeigenformaten und aktuellen Best Practices beschäftigen. Das Erstellen der Anzeigen ist glücklicherweise dank der intuitiven UI des Facebook Anzeigenmanagers so einfach wie nie zuvor. Als Einsteiger sollten Sie sich jedoch stets merken, unter keinen Umständen auf die Buttons „Beitrag bewerben“ oder „Hervorheben“ zu klicken.

 

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Dadurch gelangen Sie lediglich in einen vereinfachten Anzeigenmanager, in dem Ihnen nur ein Bruchteil der Funktionen zum Schalten von Facebook Ads zur Verfügung steht.

Stattdessen sollten Sie auf „Werbeanzeigen erstellen“ im Drop-Down Menü der Hauptnavigation klicken. So gelangen Sie zum Facebook Adsmanager. Dort wählen Sie „Traffic“ als Hauptziel Ihrer Kampagne aus, um Facebook über das Ziel Ihrer Werbeanzeigen aufzuklären. Dadurch werden die Anzeigen vor allem an Personen ausgeliefert, die mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eine externe Website anklicken.

Was gibt es bei der Zielgruppeneinstellung zu beachten?

Im nächsten Bereich können Sie detailliert eingrenzen, welchen Personen Ihre Ads angezeigt werden. Die Zielgruppendefinition bzw. das sogenannte Targeting ist hierbei eine der größten Herausforderungen im Social Media Advertising. Sie hat mit Abstand den stärksten Einfluss auf die Resultate der gesamten Kampagne. Facebook gibt Ihnen deshalb gleich drei völlig unterschiedliche Möglichkeiten, um die Zielgruppe Ihrer Kampagne zu definieren. Dabei handelt es sich um:

  1. das Manuelle Targeting
  2. die Lookalike Audience
  3. die Custom Audience

Das Manuelle Targeting ist immer dann die richtige Wahl, wenn Sie keine externen Datenquellen besitzen, anhand derer Sie Ihre Zielgruppe definieren können. Es bietet Ihnen die Möglichkeit, aus allen Nutzern von Facebook jene Personen herauszufiltern, die einige konkrete Eigenschaften aufweisen. Dazu zählen neben dem Alter, Geschlecht, Bildungsniveau, oder Wohnort ebenfalls Interessen, Verhaltensweisen und Angewohnheiten. Diese Optionen sind mit dem nötigen Knowhow von unschätzbarem Wert.

Was ist Targeting? - Targeting Definition
Als Targeting bezeichnen wir im Online-Marketing die direkte Ansprache der im Vorfeld definierten Zielgruppe. Auf diese Weise können wir dafür sorgen, dass beispielsweise eine Werbeanzeige für Windeln ausschließlich Personen angezeigt wird, die Eltern von Kindern im Alter von 0 bis 3 oder wahlweise 5 Jahren sind und bereits einmal Windeln online bestellt haben.

Nehmen wir zum Beispiel ein kleines lokales Unternehmen mit Sitz in Magdeburg, das Souvenirs an Touristen verkauft. Eines der beliebtesten Produkte ist eine spezielle Teetasse, die mit dem Magdeburger Dom oder einem anderen Wahrzeichen der Stadt bedruckt ist. Dem Inhaber fällt auf, dass dieses Produkt vor allem bei älteren Damen sehr gut ankommt, die aus München, Hamburg, Köln oder anderen weit entfernten Städten angereist sind. Natürlich landet nicht jede Person, auf die diese Beschreibung zutrifft, auch in seinem Geschäft und daher beschließt er, diese Menschen durch Facebook Ads zu erreichen.

Im Bild oben sehen Sie eine vereinfachte Zielgruppeneinstellung für die in diesem Beispiel genannte Kampagne. Es werden Facebook Nutzer angesprochen, die sich aktuell an einem Standort im Radius von 40 km um das Zentrum von Magdeburg befinden, jedoch an einem mindestens 200 km entfernten Ort wohnen, älter als 55 Jahre und weiblich sind. Außerdem stellen wir sicher, dass sie Deutsch sprechen können, sich für Teetassen interessieren und die Angewohnheit haben, Dinge online einzukaufen. Somit ist gewährleistet, dass die richtigen Personen von dem Angebot des lokalen Geschäfts erfahren und die beworbene Teetasse sogar direkt online einkaufen würden.

Obwohl das manuelle Targeting bereits ausgezeichnete Ergebnisse hervorbringt, lohnt es sich in vielen Fällen, mit einer Lookalike Audience oder einer Custom Audience zu arbeiten. Durch das Anlegen einer Lookalike Audience weisen Sie Facebook an, eigenständig Personen zu suchen, die Ihrer definierten Beispielgruppe zu einem gewissen Grad ähneln. Die Beispielgruppe darf dabei aber lediglich aus registrierten Facebook Profilen bestehen. In der Praxis wird beispielsweise häufig eine Lookalike Audience aus allen Personen gebildet, die den Abonnenten der eigenen Facebook Unternehmensseite zu mindestens 90 % ähneln. Dadurch findet die künstliche Intelligenz von Facebook automatisch Nutzer, die ein begründetes Interesse an Ihren Leistungen haben.

Die Custom Audience kommt hingegen immer dann zum Einsatz, wenn Sie außerhalb von Facebook Daten über Ihre Zielgruppe gesammelt haben. Auf diese Weise können Sie unter anderem mithilfe der in Ihrem Newsletter registrierten Email-Adressen nach den Facebook Profilen Ihrer Leads und Kunden suchen. Abhängig vom Ziel der Kampagne kann es anschließend ratsam sein, eine Lookalike Audience aus der erstellten Custom Audience zu bilden.

 

Worauf kommt es bei der Gestaltung der Werbeanzeige an?

Im letzten Schritt wird das Erscheinungsbild der Facebook Anzeige festgelegt. Zu den wichtigsten Elementen zählen dabei:

  • Überschrift
  • Text
  • CTA (Call-to-Action)
  • Bildmaterial
  • Link

 

Die Überschrift hat ebenso wie das hinterlegte Bild die Aufgabe, die Aufmerksamkeit des Nutzers zu erregen. Beide Elemente sollten das Interesse der Zielgruppe wecken und den Nutzer zum Lesen oder sogar Anklicken einladen. Für die Überschrift stehen Ihnen nur 25 Zeichen zur Verfügung, daher sollte sie möglichst kurz und einprägsam sein. Im Textbereich sollten Sie eine Brücke zwischen dem in der Ad gezeigten Bild und dem auf der Landingpage versprochenem Nutzen Ihres Newsletters schlagen. Dabei ist es natürlich nützlich, einen positiven Grundton beizubehalten und ein gewisses Gefühl von Dringlichkeit aufzubauen. Mit der Handlungsaufforderung, die in der Fachsprache häufig Call2Action (CTA) genannt wird, teilen Sie dem Nutzer mit, welche Handlung er ausführen soll. Dieses Element ist direkt vom Ziel Ihrer Kampagne abhängig. Häufig wählt man die Option „Mehr dazu“ um dem Nutzer zu zeigen, dass er auf der verlinkten Landingpage mehr Informationen zu diesem Angebot erhält. Hier haben Sie auch die Möglichkeit, die URL Ihrer erstellten Landingpage zu hinterlegen. Im zweiten Teil unserer Artikelreihe „So finden Sie das optimale Budget für Facebook Werbung“ finden Sie einen guten Überblick darüber, welche Resultate Sie von Ihrer Werbekampagne auf Facebook erwarten können.

Wie überzeuge ich meine Newsletter Abonnenten von meinen Angeboten?

Wenn Sie die ersten beiden Schritte erfolgreich umgesetzt haben, erhalten Sie eine kontinuierlich wachsende Verteilerliste für Ihren Newsletter und werden stetig mit neuen Leads versorgt. Nun ist es an der Zeit, die Interessenten von Ihren Angeboten zu überzeugen.

Den ersten Schritt stellt dabei eine Willkommensmail dar. In dieser klären Sie den Empfänger noch einmal darüber auf, welche Mails er in Zukunft von Ihnen erhalten wird. Dadurch vermeiden Sie, dass bei ihm Erwartungen entstehen, die Sie nicht erfüllen können. Danach können Sie den Lead wie gewohnt in Ihren Sales Funnel integrieren und durch eine ausgeklügelte Drip Campaign mit jeder Mail dem Bestellvorgang etwas näherbringen.

 

Was ist eine Drip Campaign? - Definition Drip Campaign
Bei der Drip Campaign handelt es sich um eine fortgeschrittene Marketing-Technik bei der mehrere Lead Nurturing Programme zum Einsatz kommen. Das bedeutet, dass wir Interessenten abhängig von deren Kenntnisstand und Intention unterschiedliche Informationen zusenden. Dadurch erhält jemand, der gerade erst von dem beworbenen Produkt erfahren hat, mehr Details über das Produkt und seine Vorzüge. Personen, die abwägen ob und wo sie einen Artikel oder eine Dienstleistung erstehen, erhalten hingegen positive Kundenrezensionen und Rabatt-Codes.

 

Was gibt es in der Drip Campaign zu beachten?

Viele Anbieter fügen sämtliche Leads der gleichen Mailingliste hinzu und senden jedem Kontakt in regelmäßigen Abständen die gleiche Mail wie allen anderen Abonnenten. Diese Vorgehensweise ist natürlich nur selten von Erfolg gekrönt. Bedenken Sie, dass jeder Kunde auf seinem Weg zur verbindlichen Buchung stets die folgenden sechs Phasen durchläuft:

  1. Aufmerksamkeit
  2. Interesse
  3. Anbieterprüfung
  4. Entscheidung
  5. Kauf
  6. Weiterempfehlung

 

Newsletter-Abonnenten steigen in der Regel entweder in der zweiten oder sogar dritten Phase in den Funnel ein. Das bedeutet, dass sie das Problem, welches Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung löst, bereits erkannt haben und sich für die unterschiedlichen Lösungswege interessieren oder bereits auf der Suche nach einem passenden Anbieter sind. Abhängig von der Phase, in der sich der Leser befindet, benötigt er andere Informationen, um in den nächsten Bereich vorzudringen. Versorgen sie ihn mit Inhalten, die nicht seiner aktuellen Sales Funnel Phase entsprechen, verlässt er Ihren Funnel und wendet sich der Konkurrenz zu. Aus diesem Grund ist es ratsam, das Verhalten des Nutzers zu analysieren und ihn mit passenden Inhalten zu beliefern.

 

Fazit

Richtig eingesetzt, ergänzen sich Facebook Ads und Email Marketing gegenseitig und führen gemeinsam zu noch besseren Ergebnissen. Mit den in diesem Artikel vorgestellten Schritten bauen Sie eine funktionierende Marketing Strategie auf, in der beide Methoden ausgezeichnet miteinander harmonieren. Das Online Marketing entwickelt sich aber ständig weiter. Deshalb sollten Sie sich auch mit diesem Konzept stets an neue Veränderungen anpassen.

Was halten Sie von der Kombination aus Facebook Ads und Email Marketing? Fallen Ihnen vielleicht sogar wichtige Informationen ein, die wir in unserem Artikel noch nicht vorgestellt haben? Dann lassen Sie doch auch alle anderen Leser daran teilhaben und schreiben Sie einen Kommentar unter unseren Facebook-Post. Wir freuen uns über jedes Feedback und steigen gern in die Diskussion mit Ihnen ein!

 

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